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Das Burgdorf Kerpen ist ein kleiner idyllischer Eifelort welcher bereits über 850 Jahre alt ist. Das Ortsbild ist bestimmt durch die Burg, die kleine Burgkapelle und viele liebevoll restaurierte alte Bauernhäuser. Im Dorf selbst befindet sich eine Bäckerei und „ Das kleine Landcafé ”. Am Ortsrand von Kerpen finden Sie eine Freizeitanlage mit Minigolf, Angelweiher und Tennisplätzen. Zahlreiche Wander- und Radwege wie Eifelsteig, Krimiwanderweg und Kalkeifelradweg führen direkt durch Ort. Die zentrale Lage von Kerpen macht es Ihnen leicht Ausflüge in die Umgebung zu unternehmen: Eifelmaare, Nürburgring, Ahrtal, Mosel, Luxemburg, Köln oder Trier, sind in kurzer Zeit zu erreichen. Weitere zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants sowie einen Golfplatz erwarten Sie im nur 5 km entfernten Hillesheim. |
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Allgemeines:
490 Einwohner, Lage. 470 m über NN; Verbandsgemeinde Hillesheim;
Landkreis Vulkaneifel; Rh.-Pf.; |
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Geschichte:
Etwa 1 km nördlich des Dorfes wurde 1935 ein vermutlich spätrömisch
Rotsandsteinsarg ohne Beigaben angeschnitten. Ein beigabenloses Körpergrab,
wahrscheinlich aus der Merowingerzeit, wurde 1932 im Südteil des
Dorfes freigelegt. |
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Wappen:
In Silber auf goldenem Dreiberg ein schwarzer Zinnenturm, belegt mit silbernem Schildchen, darin ein roter Zickzackbalken. Der Burgturm auf dem Berge stellt den alles beherrschenden 23 m hohen Bergfried der alten Burg Kerpen dar, die der Sitz der Reichsherrschaft Kerpen war, die die Landeshoheit über eine größere Zahl von Gemeinden des Amtes Hillesheim ausübte ( roter Zickzackbalken). Auch die Gemeinde Kerpen gehörte zu dieser Landesherrschaft. Aus diesem Grunde ist das Wappen der Reichsherrschaft Kerpen in Form eines Schildchens auf den Turm gelegt. |
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Fritz von Wille |
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Landschaftsmaler, * Weimar 1860,
† Düsseldorf 1941; besuchte Zeichenklasse der Düsseldorfer
Akademie von 1879-1882, wendete sich danach als „Autodidakt"
der Landschaftsmalerei zu; durch seine wohlhabende Frau wirtschaftlich
abgesichert, widmete er sich ganz der Landschaftsmalerei; bevorzugte Themen
waren Landschaften der Eifel; seine Ausstellungen machten ihn bekannt,
und Kaiser Wilhelm II erwarb das Gemälde „Die blaue Blume",
das die Weinfelder Kirche inmitten eines Blumenmeers darstellt und zum
Lieblingsbild des Kaisers wurde; |
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1910 erhielt er den
Professorentitel; nach mehreren Jahren, die er in Reifferscheid lebt,
erwarb er 1911 Burg Kerpen, die er zu seinem Wohnsitz und Atelier ausbaut;
nach dem Niedergang des Kaisertums gerät auch Fritz v. Wille in Vergessenheit;
seine Bilder wurden wieder gezeigt in der NS-Zeit, da sie dem Kunstideal
der Nationalsozialisten entsprachen; 1941 starb der Künstler in seinem
Atelier in Düsseldorf. Seine letzte Ruhestätte befindet bei der Burg Kerpen; Gemälde des Künstlers sind zu sehen im Gebäude
der Kreisverwaltung Daun, im Eifel-Ardennenmuseum/ Bedahaus in Bitburg
und im Leopold-Hoesch Museum Düren. |
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